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Dolcetto

Eine rote, wahrscheinlich autochthone typisch piemontesische Rebsorte, die mehr oder weniger in der ganzen Region angebaut wird. Ihr geheimnisumwobener Ursprung soll auf eine zufällige Aussaat an einem verborgenen Winkel der Hügel zurückgehen. Die ersten historischen Hinweise stammen aus dem 18. Jahrhundert und belegen den Anbau dieser Rebsorte in den Gebieten um Acqui, Valenza und Alessandria. Damals vertrat man die Ansicht, dass die Rebsorte nur einen niederprozentigen Wein hervorbringen konnte, der jung, d.h. im ersten Jahr getrunken werden musste und baute sie an, um einen trockenen, leicht süßlichen Wein herzustellen. Ihren Namen verdankt die Rebsorte der besonderen Süße ihres Fruchtfleisches, die Weine, die man aus ihr gewinnt, sind jedoch ausschließlich trocken, sehr trocken sogar. Sie zeichnen sich durch ihre intensive rubinrote Farbe, ihr angenehmes, besonders fruchtiges, weiniges Bukett, das manchmal leichte Mandelnuancen aufweist, ihren guten Körper und ihre Harmonie aus.

 

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