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Freisa

Die Freisa, eine typisch piemontesiche Rebsorte, hat eine mindestens 500 Jahre alte Geschichte. Erwähnt wurde diese Rebsorte nämlich bereits im 16. Jahrhundert in einem Zolltarif von Pancalieri, in dem von „mit Fresie gefüllten Karren“ die Rede ist. Im 17. Jahrhundert wird die Rebsorte immer häufiger, und meist in den Pluralformen “fresie” oder “freise” erwähnt. Ende des 18. Jahrhunderts fügt Graf Giuseppe Nuvolone-Pergamo, der Direktor des Versuchsgartens der Königlichen Landwirtschaftsgesellschaft in Turin, die Rebsorte zur Liste der erstklassigen blauen Trauben des Piemonts hinzu und verfasst die erste, der “Freisa” gewidmete ampelographische Beschreibung. Ab dem 19. Jahrhundert wird sie in den Werken von bedeutenden Rebsortenforschern erwähnt. Was das Ursprungsgebiet der Rebsorte betraf, waren sich diese Forscher darüber einig, dass die Freisa aus den Hügeln zwischen Asti und Turin stammte. Neben der meistangebauten Freisa di Chieri oder “Fresietta” wurden zudem zwei andere Sorten genannt, die “freisa grossa“ und die „freisa pica”. Diese robuste Rebsorte – sie ist zum Beispiel sehr widerstandsfähig gegen Peronospora – wurde 1897 als Wein bezeichnet, der „einen glücklichen Weg“ vor sich hatte.

 

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